Geschichte

Das Museum für Gegenwartskunst ist ein Gemeinschaftswerk der Emanuel Hoffmann-Stiftung, der Christoph Merian Stiftung und des Kantons Basel-Stadt. Es wurde 1980 als erstes Museum weltweit eröffnet, das ausschliesslich dem zeitgenössischen Kunstschaffen gewidmet ist und wird durch die Öffentliche Kunstsammlung Basel betrieben.

Das Museum für Gegenwartskunst konnte errichtet werden dank einer Schenkung von Maja Sacher-Stehlin, der Gründerin der Emanuel Hoffmann-Stiftung, ihrer Familie und der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Die Christoph Merian Stiftung stellte die im Baurecht des Kantons Basel-Stadt stehenden Liegenschaften zur Verfügung. Die Umnutzung der ehemaligen Papierfabrik aus dem 19. Jahrhundert und die Hinzufügung des neuen Gebäudeteiles wurden von den Architekten Katharina und Wilfrid Steib konzipiert. 2005 wurde das Museum einer umfassenden Sanierung und Renovation unterzogen, finanziert durch den Kanton Basel-Stadt und die Christoph Merian Stiftung (Architekt: Urs Gramelsbacher).

Das Museum für Gegenwartskunst zeigt Werke zeitgenössischer Kunst aus den Beständen des Kunstmuseums Basel und der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Seit 2003 werden alle nicht ausgestellten Werke der Emanuel Hoffmann-Stiftung im Schaulager aufbewahrt. Neben wechselnden Sammlungspräsentationen, die stets in einen Dialog mit der Ausstellungstätigkeit treten, finden regelmässig Vorträge und Diskussionen zu Themen aktueller Kunst statt, sowie Werkbetrachtungen und Führungen. Das Museum für Gegenwartskunst ist ein Ort der Auseinandersetzung, ein Laboratorium für eine vielfältige zeitgenössische Kunstproduktion und -praxis.