Kunstmuseum Basel - Museum für Gegenwartskunst

Allgemeines

Das Gebäude von Christ & Gantenbein Architekten erfüllt auf einer Nettogeschossfläche von rund 8’000 m alle Anforderungen auf hervorragende Weise. Im Innern bietet es dem Museum durch gut proportionierte Ausstellungsräume mit optimalen Lichtverhältnissen und durch die Flexibilität der Bespielung die angestrebte hochstehende Erweiterung. Der Neubau fügt sich zudem harmonisch in die heterogene Stadtstruktur, tritt gleichzeitig in einen selbstbewussten Dialog mit dem prominenten Stammhaus und strahlt leuchtturmartig in die Stadt aus.

Mit dem Erweiterungsbau können zukünftig 50 % mehr Sonderausstellungen gezeigt werden. Zusätzlich können ebenfalls zusätzliche 50 % der Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Sammlung der Galerie und des Kupferstichkabinetts werden im Haupthaus mit Wechselausstellungen präsentiert. Im Erweiterungsbau werden in Sonderausstellungen Werke von 1960 bis 1990 gezeigt. Die Präsentation der Sammlung, sowie die Wechselausstellungen mit Werken ab 1990 erfolgt im Museum für Gegenwartskunst in enger Verbindung mit der Emanuel Hoffmann-Stiftung.

Ermöglicht durch private Schenkungen

Ohne tatkräftige Unterstützung von privater Seite wäre die Realisierung des Erweiterungsbaus nicht denkbar, dessen Baukosten 100 Millionen Franken betragen. Wegweisend war die grosszügige Schenkung der Laurenz-Stiftung. Zusammen mit der Überlassung des Baugrundes beläuft sich die Unterstützung von privater Seite damit auf 70 Millionen Franken. Dank dem Ja des Grossen Rates von Basel-Stadt zum Beitrag an die Baukosten konnte die Realisierung des Erweiterungsbaus definitiv besiegelt werden. Die Öffentliche Hand steuert 50 Millionen Franken an das epochale Bauwerk bei und knüpft damit an eine Basler Tradition an, ermöglichte sie doch schon 1967 mit einer Volksabstimmung den Erwerb zweier Werke von Picasso.

Die Öffentliche Kunstsammlung Basel, die mit dem neuen Haus eine entscheidende Aufwertung erfährt, birgt Kunstwerke von unschätzbarem öffentlichem Wert. Ihr Wert ist jedoch nicht nur immaterieller Natur: Neben der grossen kulturellen Bedeutung ist das Kunstmuseum auch als Besucher- und Touristenmagnet ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor.

Daten des Erweiterungsbaues

Nettofläche

8'000 m2

Ausstellungsfläche

2'750 m2

Foyer / Eventhalle

500 m2

Depot Kulturgüterschutz

1'000 m2

Shopfläche

180 m2

Ausstellungsfläche

5'000 m2

Shopfläche

120 m2

Ausstellungsfläche

2'460 m2