Das Gebäude von Christ & Gantenbein Architekten erfüllt auf einer Nettogeschossfläche von rund 8’000 m alle Anforderungen auf hervorragende Weise. Im Innern bietet es dem Museum durch gut proportionierte Ausstellungsräume mit optimalen Lichtverhältnissen und durch die Flexibilität der Bespielung die angestrebte hochstehende Erweiterung. Der Neubau fügt sich zudem harmonisch in die heterogene Stadtstruktur, tritt gleichzeitig in einen selbstbewussten Dialog mit dem prominenten Stammhaus und strahlt leuchtturmartig in die Stadt aus.
Mit dem Erweiterungsbau können zukünftig 50 % mehr Sonderausstellungen gezeigt werden. Zusätzlich können ebenfalls zusätzliche 50% der Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Sammlung der Galerie und des Kupferstichkabinetts werden im Haupthaus mit Wechselausstellungen präsentiert. Im Erweiterungsbau werden in Sonderausstellungen Werke von 1960 bis 1990 gezeigt. Die Präsentation der Sammlung, sowie die Wechselausstellungen mit Werken ab 1990 erfolgt im Museum für Gegenwartskunst in enger Verbindung mit der Emanuel Hoffmann-Stiftung.