Kunstmuseum Basel - Museum für Gegenwartskunst

Vermittlungsangebote

Sonderausstellung  |  Sammlung

Zu den Werken der Sammlung bieten wir alters- und stufengerechte Führungen mit und ohne Atelierbesuche durch eine Vermittlungsperson unserer Abteilung Bildung & Vermittlung an. Die Angebote sind interaktiv konzipiert und benötigen keine Vorkenntnisse der Gruppe. Die Sammlung erlaubt die Fokussierung auf einzelne Künstler, Themen, Stile und Gattungen. Ist Ihr Thema nicht unter den aufgeführten Angeboten? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir versuchen, Ihre Wünsche zu berücksichtigen.

Für Primar- bzw. Grundschulen (1.-6. Klasse) empfehlen wir, die Führung in der Ausstellung mit einem Atelierbesuch abzurunden, bei dem eine gestalterische Arbeit entsteht. Dauer und Kosten gemäss Führung ohne Atelier.

Dauer: 90 Minuten

Kosten: CHF 220.00 (Schulen BS/BL gratis)

Anmeldefrist: 14 Tage im Voraus

> Anmeldung

Knacknuss Gegenwartskunst? | Museum für Gegenwartskunst

 

Gegenwartskunst ist manchmal schwer zugänglich. Sie scheint eine Nuss zu sein, die sich dem Knacken verweigert. Wir stellen uns dieser Aufgabe und gehen Fragen an wie: Wo liegt die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst? Was sind Themen und Medien der Kunst der Gegenwart? Wer macht die Kunst von heute: der Künstler, der Kunstmarkt, das Museum oder gar das Publikum? Wir betrachten die Originale, experimentieren vor Ort, gestalten im Atelier und finden vielleicht den Nussknacker. Für alle Schulstufen.

perfekt – imperfekt | Kunstmuseum

 

Bei diesem Museumsbesuch der anderen Art entscheidet der Zufall, welche Kunstwerke sich die Schülerinnen und Schüler genauer anschauen! Im Anschluss wird im Atelier nicht – wie häufig in der Schule – die Perfektion trainiert, sondern es wird eine Erfahrung des Imperfekten ausgelöst, eine Erfahrung ausserhalb der Norm: Die Schülerinnen und Schüler legen sich selber Hindernisse in den Weg, deren Überspringen aber Spass macht und sie Neues entdecken lässt. Unterwegs vom Zufall bestimmt entdecken sie schliesslich, dass die Unterteilung in perfekt / imperfekt nicht absolut und gegeben, sondern hinterfragbar und relativ ist.

Für alle Schulstufen.

 

 

Wasser | Kunstmuseum
Unter dem Aspekt „Wasser“ und seiner verschiedenartigen künstlerischen Umsetzung vergleichen wir herausragende Werke der berühmten Künstler Arnold Böcklin (1827–1901) und Claude Monet (1840–1926). Die unterschiedliche Darstellung des Wassers führt uns zur Frage der Produktionsumstände. Böcklins naturalistische Wiedergabe des Wassers wurde im Atelier anhand von Studien erarbeitet. Die den reinen Farbeindruck wiedergebende Version Monets entstand hingegen direkt vor dem Objekt im Freien. Anhand des Farbkreises und der Distanznahme von Monets Gemälde gehen wir dem Impressionismus auf die Spur.
(Für die Primarstufe ist eine praktische Arbeit im Atelier vorgesehen.)

Paul Klee | Kunstmuseum
Der Einstieg im Sammlungsbereich der Alten Meister soll uns darauf sensibilisieren, wie in Bildern unterschiedliche Stimmungen erzeugt werden, die auf die Betrachtenden einwirken. Mit diesem Hintergrund begeben wir uns zu den Werken Paul Klees, wo wir uns seiner Bildwelt nähern. Neben Form und Farbe versuchen wir das Typische seiner Bilder zu erfassen und mit unserem Alltag zu verbinden. Mit verschiedenen Spielen und Medien soll ein ausgewähltes Werk vertiefter betrachtet werden.
(Die Führung richtet sich insbesondere an die Primarstufe und kann mit einer praktischen Arbeit ergänzt werden.)

Pablo Picasso und der Kubismus | Kunstmuseum
Einen Menschen kann man von vorne, oben, links, rechts, von hinten und aus der Untersicht malen. Aber gleichzeitig aus allen Perspektiven ? Anhand von Menschendarstellungen aus verschiedenen Phasen seines künstlerischen Schaffens werden Picassos Werdegang und Werk besprochen. Die kubistische Malerei, in der verschiedene Perspektiven miteinander verschmelzen, wird genauer untersucht. Dabei können nach Wunsch noch andere kubistische Maler wie George Braque, Fernand Léger und Robert Delaunay  miteinbezogen-, oder im Atelier mit Farbe, inspiriert von Picasso, mit verschiedenen Darstellungsformen experimentiert werden. Ab Primarstufe

Tierbilder | Kunstmuseum
Mensch und Tier – Was bedeutet das? Nach einem Einstieg über unsere Erfahrungswelt begeben wir uns ins Reich der Tiere unserer Kunstsammlung. Auf spielerische Weise vergleichen wir moderne Bilder, in denen das Tiermotiv jeweils eine besondere Rolle spielt wie bei Segantini, Degas, Rousseau oder Chagall. Wir erörtern dabei, was die Bilder uns erzählen und welche künstlerische Umsetzung die Maler dafür gewählt haben.
(Die Führung richtet sich insbesondere an die Primarstufe und kann mit einer praktischen Arbeit ergänzt werden.)

Liebe | Kunstmuseum
Das Thema der „Liebe“ begleitet uns bei der Betrachtung von Sammlungsbildern aus verschiedenen Epochen. Die inhaltliche Spannweite reicht von uns bekannten Liebesgeschichten, die durch Literatur und/oder Film vermittelt wurden und noch immer werden, bis hin zur ganz persönlichen Verarbeitung des Liebeskummers eines Künstlers.
Neben den einzelnen ‚Liebesgeschichten’ und den stilistischen Veränderungen interessiert uns dabei insbesondere das Zusammenspiel von jeweiligem Liebesthema (z.B. Hassliebe, Selbstliebe) und dessen bildnerischer Umsetzung. (Die Führung eignet sich ab dem 7. Schuljahr.)

Reise durch die Epochen: Portraits | Kunstmuseum
Werke der Gattung „Portrait“ gewähren uns einen Einblick in die Sammlung des Basler Kunstmuseums und deren Geschichte. Ausgesuchte Exponate aus Renaissance bis Moderne diskutieren und vergleichen wir nach ihren jeweiligen Formen der Selbstdarstellung sowie nach stilgeschichtlichen Veränderungen. Dies kann zugleich die Gelegenheit bieten, das Thema von Selbstbild und Selbstinszenierung auf sich zu beziehen und sich damit auseinanderzusetzen. (Die Führung eignet sich ab dem 7. Schuljahr.)

Der Lauf der Dinge | Museum für Gegenwartskunst
Das Schweizer Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben aus Gegenständen wie Eimer, Besen, Kerzen, Räder und vielem mehr einen amüsanten Parcours aufgebaut. Ein Impuls setzt alles in Bewegung. Diesen Lauf der Dinge haben sie in einem Video aufgezeichnet. Die Faszination und der Humor dieser Arbeit animiert dazu, im Atelier selbst mit Gegenständen zu experimentieren. Kindergarten-Oberstufe.

Beuys – Botschaft | Museum für Gegenwartskunst
Joseph Beuys hat in Aktionen, Plastiken und seinen Kunsthandlungen Botschaften vermittelt, die man im aktiven Schauen entschlüsseln kann. Er war auf der Suche nach einem „erweiterten Kunstbegriff“ und hat Ende der 1970er Jahre zu einem kreativen Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik aufgefordert. Die Idee des „erweiterten Kunstbegriffs“ soll anhand seiner Arbeiten diskutiert und eigene Vorstellungen und Botschaften mit Video festgehalten werden.
Für Mittel- und Oberstufe

Im Experimentierfeld der Geometrie | Museum für Gegenwartskunst
Der Künstler Sol Le Witt greift in seinen Arbeiten immer wieder geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Würfel auf und kombiniert sie untereinander.
Seine grosse Wandzeichnung im Museum wird auf vielfältige Weise betrachtet; danach mit Bleistift, Zirkel und Lineal experimentiert. Sein künstlerischer Ansatz und die Fragen nach Autorschaft und Original werden besprochen. Ab 3. Schuljahr.

Video und Körper | Museum für Gegenwartskunst
In den 60er Jahren entdecken viele KünstlerInnen wie Martha Rosler, Vito Acconci und  Bruce Nauman das Video als neues Medium für ihre Kunst. Die Selbstwahrnehmung, der gesellschaftliche Umgang mit Körper sowie unterschiedliche Verhaltensweisen und Geschlechterrollen werden in diesen frühen Arbeiten (oft Aufzeichnungen von Performances) hinterfragt. Dieser Themenkreis wird anhand verschiedener Videoarbeiten aus der Sammlung diskutiert und mit der Videokamera untersucht. Für Mittel- bis Oberstufe

Der verlorene Handschuh | Museum für Gegenwartskunst
Ilya Kabakovs Installation Denkmal für einen verlorenen Handschuh steht in der Nähe des Museums und lädt Passanten ein, für einen kurzen Augenblick innezuhalten und das Geheimnis des Handschuhs zu lüften. Kabakov reflektiert und inszeniert auf poetische Weise unseren persönlichen Umgang mit Erinnerungen und Geschichte(n) und hinterfragt die gesellschaftliche Gedenkkultur. Im Gespräch oder im Spiel beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit diesem Werk und entwickeln eigene Erinnerungsgeschichten. Kindergarten bis Oberstufe.