Meinungen

Was ist ihre Meinung zum Erweiterungsbau des Kunstmuseums?

Schreiben Sie uns hier. 

 

Mit dem Erweiterungsbau erhält das Kunstmuseum eine Chance, sich im 21. Jahr-
hundert europaweit einmalig zu positionieren. Das Commitment privater Kreise für
die Kulturstadt Basel ist unmissverständlich. Das Kulturleben wird bereichert, die Wirtschaft profitiert enorm von den Besuchern, Basel setzt auch architektonisch ein behutsam erarbeitetes und dennoch starkes Zeichen. Mein Respekt gebührt allen an diesem Projekt Beteiligten. Möge das Parlament in diesem Geist entscheiden und zum staatlichen Beitrag ebenso unmissverständlich Ja sagen.

(von F. in R. am 5. Juli 2010)

Das Architektenduo Christ und Gantenbein, bisher in Basel eher so etwas wie ein Geheimtipp, tritt mit diesem Projekt aus dem Halbschatten ins wohlverdiente Rampenlicht.

(von Mr. BS am 18. Juni 2010)

Man kann sich fragen, ob dies das Kunstmuseum ist, welches die Bevölkerung Basels sich wünscht: Eine knallige Van Gogh-Ausstellung, aber war sie nachhaltig?
Eine spektakuläre Kunschti, aber braucht es das? Interessante Gesichter an verschiedenen Plakatwänden, die aber, Hand aufs Herz, mit dem Museum wenig am Hut haben. So schnell wird aus dem Kunstmuseum nicht des Baslers liebster Aufenthaltsort!

(von T.M. in B. am 17. Juni 2010)

Da und dort werden beim Erweiterungsbau des Kunstmuseums kritische Stimmen laut, welche die Arbeit und die Ausrichtung des Museums kritisieren.
Die Organisationsstruktur des Kunstmuseums mit der schwerfälligen Einbettung in die kantonale Verwaltung steht im Moment nicht zur Diskussion. Deshalb ist es wünschbar, dass der Erweiterungsbau möglichst ohne Hindernisse realisiert werden kann. Später kann die – sicher notwendige – Strukturdiskussion zu Ende gebracht werden.

(von Basilisgg am 9. Juni 2010)

Warum ist Basel eine schweizweit einmalige Kulturstadt? Weil sich der Staat und Private mit Umsicht die Aufgaben und deren Finanzierung teilen. Lasst uns diese Werte hochhalten und dem Erweiterungsbau des Kunstmuseums keine Steine in den Weg legen!

(von B.F. in B. am 7. Juni 2010)