Kalendergeschichten in Comics & Illustration

anlässlich des 250. Geburtstags von Johann Peter Hebel
14. April bis 30. Juli 2010

Vernissage

Dienstag > 13.04.2010 > 18.00 Uhr
im Lesesaal der Bibliothek

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Schwabe Verlag Basel.

Büchertisch und Sonder-Verkauf der Kalendergeschichten durch Schwabe Verlag Basel.

Begrüssung:          Rainer Baum (Bibliotheksleiter)

Grusswort:            Beatrice Mall (Präsidentin Basler Hebel-Stiftung)

Projektskizze:       Susanna Stammbach (Dozentin Hochschule für Gestaltung Luzern)

Danksagung:         Reto Zingg (Lektor des Buches und Projektleiter Schwabe
                               Verlag Basel)

Anschliessend:      Apéro

 

 


Hebel aus spannender, ungewohnter Perspektive

Berührt uns der Kalendermann Johann Peter Hebel heute noch? Wie aktuell ist das, was er uns in seinen zweihundert Jahre alten Geschichten erzählt? Passt dazu auch eine heutige gestalterische Umsetzung? Am 10. Mai 2010 jährt sich der Geburtstag Johann Peter Hebels zum 250. Mal. Das ist Anlass genug, sich seinem Werk aus heutiger Perspektive zuzuwenden. Bewusst haben sich die Beiträger des vorliegenden Bandes dabei nicht auf die Buchausgabe des «Schatzkästleins» (1811) beschränkt, sondern ihren Blick auf sämtliche Kalendergeschichten ausgedehnt. Aus dieser Fülle haben sie eine persönliche Wahl getroffen und die entsprechende Geschichte als Comic oder Illustration ins Bild gesetzt. Zusammengehalten werden die verschiedenen gestalterischen Zugänge und Bildwelten durch die Grobstruktur eines Kalenders, durch Chantal Ducommuns subtile grafische Bearbeitung und natürlich durch Johann Peter Hebel, dessen Kalendergeschichten im Originaltext die Illustrationen und Comics begleiten und verbinden.

Ein spannungsvoller und lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bild und Text, ein bunter Geburtstagsstrauss von Geschichten, Bildern und Bildsprachen, der von der ungebrochenen Ausstrahlungskraft und Aktualität Johann Peter Hebels zeugt.

Das Projekt

Dieses Buch ist das Resultat einer Zusammenarbeit der Basler Hebelstiftung mit Parsua Bashi und Markus Kirchhofer (Comics) und Dozierenden und Studierenden der Abteilung Illustration der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Die Studierenden haben das Thema kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung im Rahmen eines Ausbildungsmoduls und unter Betreuung ihrer Dozenten Pierre Thomé, Susanna Stammbach und Mike McInnerney bearbeitet. In ihrer Wahl waren die Beiträger vollständig frei. Die einzige Bedingung war, dass die Geschichte gestalterisch in die Gegenwart übersetzt werden sollte. Da von Anfang an klar war, dass der Band – eine Hommage an den Kalendermann Hebel – die Struktur eines Kalenders mit zwölf Monaten haben sollte, waren entsprechend zwölf Geschichten zu gestalten. Vier wurden als Comics in Auftrag gegeben, acht sollten von den Studierenden im Wettbewerb bearbeitet werden. Aus den entstandenen Arbeiten wurden acht für den Druck ausgewählt.

Die Herausgeberin

Die Basler Hebelstiftung

ist eine grenzüberschreitend tätige Institution, die den Zweck hat, das mündlich überlieferte Testament des in Basel geborenen Dichters Johann Peter Hebel in seinem Heimatort Hausen im Wiesental zu erfüllen. In Basel bemüht sich die Stiftung darum, die Erinnerung und das Interesse an Hebel wach zu halten. Zum Jubiläum war es ihr Ziel, mit einem nachhaltigen Projekt jüngere Generationen für Hebel zu interessieren und junge Berufsleute im Sinne Hebels zu fördern.

 

Johann Peter Hebel: Kalendergeschichten in Comics & Illustrationen, Basel: Schwabe Verlag, 2010. 64 Seiten, 60 Abbildungen in Farbe. Gebunden., sFr. 25.– / ¤ EUR (D) 17.50 / ¤EUR (A) 18.–, ISBN 978-3-7965-2646-6

 

Museum für Gegenwartskunst Kunstmuseum Basel