16.11.2013 - 16.02.2014

Jakob Christoph Miville (1786 - 1836)
Ein Basler Landschaftsmaler zwischen Rom und St. Petersburg

Kuratoren: Hans Christoph Ackermann, Anita Haldemann und Katja Herlach

Jakob Christoph Miville (1786–1836), Blick vom Muttenzer Steinbruch auf Basel und die Rheinebene, 1807/1809, Kunstmuseum Basel

Jakob Christoph Miville (1786 – 1836) war ein international tätiger Basler Maler und Zeichner. Ein Rom-Aufenthalt und Reisen in die Alpen prägten seine frühen heroischen Landschaften. Doch erst in Russland (1809 – 1817) entwickelte er sein eigenes Gefühl für die Natur: Die Weite der Landschaft, die er in der Krim und im Kaukasus vorfand, inspirierte seine Entwicklung zum romantischen Landschaftsmaler. Das umfangreiche Studienmaterial, das er in seine Heimatstadt zurückbrachte, bildete auch in der Schweiz die Grundlage für seine Gemälde. In Zusammenarbeit mit der Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts aus Olten widmet das Kunstmuseum Basel Miville und seinem näheren künstlerischen Umfeld erstmals eine umfangreiche Ausstellung, die Zeichnungen und Gemälde aus schweizerischen und russischen Sammlungen zusammenführt.

> Katalog

Abbildungen: Jakob Christoph Miville, Tafeln aus dem vierbändigen Elementarwerk für den Zeichenunterricht, 1828 und 1829/30, Lithographie, Bibliothek für Gestaltung Basel / Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett

Die Entwicklung der Künstlerausbildung lässt im frühen 19. Jahrhundert eine Ten­denz vom Zeichenbuch und Vorlagenwerk hin zur Institutionalisierung erkennen. Ausgehend von der spezifischen Situation in der Schweiz untersucht das Kolloquium die Strukturen und Grundlagen in den umliegenden Ländern, unter anderem die Rolle von Johann Heinrich Pestalozzi in der Kunstpädagogik, die sich im Elementar­werk für den Zeichenunterricht von Jakob Christoph Miville spiegelt. Programm und Organisation Marie Therese Bätschmann, Anita Haldemann, Katja Herlach und Hans Christoph Ackermann

 

 

Veranstalter

Kunstmuseum Basel und Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts, Olten www.kunstmuseumbasel.ch / www.sk19.ch

Ort

Kunstmuseum Basel, St. Alban-Graben 16, CH-4010 Basel, Vortragssaal (Eingang Picasso-Platz)

Kontakt

Anita Haldemann, Kunstmuseum Basel, anita.haldemann‎@‎bs.ch, Tel. ++41 (0)61 206 62 72

Eintritt frei, Anmeldung nicht nötig

Ausstellung und Kolloquium werden unterstützt von:

Lucius und Annemarie Burckhardt Stiftung zum Andenken an Annemarie Burckhardt, Athene Stiftung, Cagliostro Stiftung, Rosmarie und Armin Däster-Schild Stiftung,

Dr. h. c. Emile Dreyfus-Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Claire Sturzenegger-Jeanfavre Stiftung, Stadt Olten, Lotteriefonds Kanton Solothurn.

Museum für Gegenwartskunst Kunstmuseum Basel