Überraschenderweise taucht de Koonings Urthema, die idolhaften „Women“, in dem Moment wieder auf, als er sich endgültig in East Hampton niederlässt. Jedoch wirken diese Frauendarstellungen im Vergleich mit denjenigen der 50er Jahre sensueller, weniger dämonisch und verschränken sich zuweilen in völliger Anverwandlung mit dem Landschaftsbild.
Gilt das Kunstmuseum Basel als Hochburg der amerikanischen Kunst seit 1945, insbesondere des Abstrakten Expressionismus, war de Kooning nicht unbedingt ein Basler Thema. Dies soll sich durch diese Ausstellung ändern, die ausserdem aufzeigt, dass seine Malerei nicht nur grossen Einfluss ausgeübt hat auf eine jüngere Generation von Malern, sondern auch heute nichts von ihrer atemberaubenden Freizügigkeit und dynamischen Frische verloren hat.
Die Ausstellung wird unterstützt durch
Stiftung Patronatskomitee Basler Kunstmuseen